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Wir über uns

Institut für Bauforschung e.V. - seit 1946 Forschung für die Bau- und Wohnungswirtschaft
Seit über 60 Jahren ist Hannover die erste Adresse für renommierte Bauforschung. Das Institut für Bauforschung e.V. (IFB) hat seit der Gründung 1946 seinen Sitz in der Landeshauptstadt. Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg ist es aus der „Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliches Bauen“ (gegr. 1920) und der späteren Deutschen Akademie für Bauforschung hervorgegangen.


Kernaufgaben sind wissenschaftliche Forschung und deren Förderung auf den Gebieten Planung im Bauwesen, Baustoffe, Bauarten, Baubetrieb sowie Bauschäden und deren Ursachen. Unter besonderer Berücksichtigung städtebaulicher, funktionaler, ökologischer, wohnungswirtschaftlicher, bauwirtschaftlicher, gesamtwirtschaftlicher, technischer und rechtlicher Belange sowie Belange der Nutzer, die der Förderung des Bauwesens dienen, stellt das Institut eigene Untersuchungen an, sammelt wissenschaftliche Ergebnisse sowie praktische Erfahrungen und wertet diese aus. Die Erkenntnisse werden den mehr als 100 Mitgliedern und allen am Bau Beteiligten unter anderem durch Fachtagungen, Berichte, Gutachten und Entwicklungen zur Verfügung gestellt.

Mitglieder sind die für das Bauwesen und den Wohnungsbau zuständigen Ministerien des Bundes und mehrerer Bundesländer, Spitzenverbände der Bau-, Wohnungs- und Energiewirtschaft, Universitäten, Städte, Wohnungsunternehmen und Unternehmen der Wirtschaft. Erste Vorsitzende des Institutes ist die niedersächsische Ministerin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit.

Das IFB finanziert sich als privatwirtschaftliches Institut in Vereinsform fast ausschließlich aus Drittmittel-Aufträgen der Bauwirtschaft. Als Gründungsmitglied des internationalen Rates für Forschung, angewandte Forschung und Dokumentation im Bauwesen (CIB) steht das IFB zudem in vielfältigen nationalen und internationalen Beziehungen zu gleichgerichteten Institutionen.

Ausgangspunkt für die Bauforschung waren die Probleme im Wohnungsbau, die nach dem ersten Weltkrieg gelöst werden mussten. Damals fehlten in Deutschland mehr als 1.000.000 Wohnungen. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg mussten angesichts der großen Zerstörungen Lösungen für schnellen und vor allem kostengünstigen Wiederaufbau gefunden werden. Die Bauforscher suchten damals vor allem nach neuen Methoden zum kostengünstigen Bauen und Ersatzbaustoffen.

Im Jahr 2002 ergab eine Verschmelzung mit dem Institut für Bauschadensforschung e.V. Hannover eine Erweiterung der Arbeitsschwerpunkte.

Im Jahr 2003 haben sich die Aufgaben der Bauforschung grundlegend gewandelt. Die Deutsche Bauwirtschaft steckt in einer tiefen Krise. Die Bausparten im Wirtschaftsbau, Wohnungsbau und Öffentlichen Bau verzeichnen einen parallelen Abschwung. Es hat in der Bauforschung einen Paradigmenwechsel gegeben der dazu führte, dass heute tagesaktuelle Probleme gelöst und kontinuierlich neue Aufgaben und Märkte bestritten und die Bauforschung damit ein wichtiger Partner für die Bauwirtschaft im notwendigen Strukturwandel geworden ist.